Warum Neger Nigger und verfluchte NIEMALS ENGEL werden und warum ICH mulatten DER SÜNDE DER MENSCHHEITSGESCHICHTE BESCHULDIGE!

hindurch

Der Mormonenapostel Erastus Snow sagte: „Die Nachkommenschaft Hams erbte einen Fluch, weil, wie eine Offenbarung lehrt, einige vom Blute Kains sich mit dem von Hams Familie vermischten, und daher erbten sie diesen Fluch.“ (Journal of Discourses, Bd. 21, Seite 370)

John Taylor, der dritte Präsident der Mormonenkirche, erklärte, dass ein Nachkomme Kains durch die Flut gelangte, so dass der TEUFEL auf der Erde angemessen repräsentiert werden könnte:

„Warum sollten wir eigentlich einen Teufel haben? Warum tötete der Herr ihn nicht vor langer Zeit? Weil er ohne ihn nichts tun kann. Er benötigte den Teufel und eine ganze Menge von denen, die seine Gebote erfüllen, einfach um den Menschen geradeaus zu halten, damit wir lernen mögen, uns von Gott abhängig zu machen und Ihm zu vertrauen, und seine Gesetze zu beachten und seine Gebote zu halten. Als er die Einwohner der vorsintflutlichen Welt vernichtete, ließ er zu, dass ein NACHKOMME KAINS durch die Flut hindurch kam, damit er angemessen auf der Erde VERTRETEN sein könnte.“ (Journal of Discourses, Bd. 23, Seite 336)

Die Mormonenführer lehren, dass es Hams Nachkommen waren, die „in Bezug auf das Priestertum verflucht“ waren. Sie behaupten, dass Ham eine Negerfrau namens Egyptus heiratete und dass der Fluch „durch Hams Frau“ fortdauerte. Bruce R. McConkie sagte, dass „Noahs Sohn Ham Egyptus heiratete, eine Nachfahrin Kains, und somit die NEGERlinie durch die Flut hindurch bewahrt wurde.“ (Mormon Doctrine, Seite 477)

John Taylor, der dritte Präsident der Mormonenkirche machte folgende Aussage: „Uns wird erzählt, dass nach der Flut der FLUCH, der über Kain ausgesprochen worden ist, durch HAMS FRAU fortgesetzt wurde, da er eine Frau aus diesem Samen geheiratet hatte. Und warum passierte er die Flut? Weil es notwendig war, dass der TEUFEL auf der Erde genauso wie Gott REPRÄSENTIERT SEIN SOLLTE…“ (Journal of Discourses, Bd. 22, Seite 304)

Im Buch Abraham – das Buch Abraham findet man in der Köstlichen Perle, die eines der vier Standardwerke ist – erscheint folgendes:

„Dieser König Ägyptens war ein Nachkomme Hams und hatte von Geburt kanaanitisches Blut in seinen Adern.

Von dieser Abstammung waren alle Ägypter, und so wurde das Blut der Kanaaniter im Lande erhalten.

Das Land Ägypten wurde zuerst von einer Frau entdeckt, von der Tochter Hams und und der Tochter der EGYPTUS; das ist das chaldäische Wort für Ägypten und bedeutet, was VERBOTEN IST.

Als diese Frau das Land entdeckte, war es unter Wasser, und später siedelte sie ihre Söhne in dem Lande an; und so kam VON HAM DIE RASSE, DIE DEN FLUCH IM LANDE BEWAHRTE.

Die erste Regierung Ägyptens wurde nun von Pharao, dem ältesten Sohne der Egyptus, der Tochter Hams errichtet, und diese Regierung war patriarchalisch wie die Hams.

Pharao, der ein gerechter Mann war,… suchte ernstlich, die Ordnung nachzuahmen, die von den Vätern in den ersten Geschlechtern eingeführt worden war, in den Tagen der ersten patriarchalischen Regierung Adams und auch Noahs, seines Vaters, der ihn mit den Segnungen der Erde und auch der Weisheit segnete, IHN aber VERFLUCHTE IN BETREFF DES PRIESTERTUMS. (Köstliche Perle, Buch Abraham 1:21-26)

Im Juvenile Instructor erschien folgende Aussage:

„Als Gott Kain für den Mord an seinem Bruder Abel verfluchte, setzte er auf ihn ein Zeichen, damit alle, die ihm begegneten, ihn erkennen könnten. Kein Zeichen hätte für seine Mitmenschen so deutlich sein können wie eine SCHWARZE HAUT. Dies war das Zeichen, das Gott auf ihn setzte, auf den SAMEN HAMS, durch die Sünde ihres Vaters, und seine Nachkommen tragen es bis auf den heutigen Tag. Die Bibel erzählt uns nur wenig über die Rassen, die aus Ham hervorgingen, aus diesem Wenigen und aus den Traditionen verschiedener Stämme, sind wir zum Glauben veranlasst, dass von ihm die KANAANITER, die PHILISTER, die ÄGYPTER und die meisten der frühesten Einwohner Afrikas herkommen.“ (Juvenile Instructor, Bd. 3, S. 157)

Der Mormonenschreiber Arthur M. Richardson gab folgende Erklärung in Bezug auf die Schwarzen ab: „Bezugnehmend auf die Aussage des Ältesten Hydes finden wir also, dass diejenigen, denen ein UNEHRENVOLLER KÖRPER auf dieser Erde zugeteilt wurde, durch die VERFLUCHTE LINIE Kanaans durch Hams Frau kamen, die ein Abkömmling des ersten Mörders Kain war…“ (That Ye May Not Be Deceived, S. 6-7)

Kurz erkärt also war die Mormonenlehre bezüglich der Schwarzen folgende: Im “Vorherdasein ließen sich” die Schwarzen ”VOM TEUFEL BEEINFLUSSEN”. Wegen ihrer „GLAUBENSUNTREUE in der Geisterwelt“ wurden sie „einem UNEHRENVOLLEN KÖRPER auf dieser Erde zugeteilt“. Sie kamen durch die „verfluchte Linie Kanaans“, und sind „gezeichnet“ mit einer „flachen Nase“ und einer „schwarzen Haut“, die „SYMBOLISCH FÜR DIE EWIGE FINSTERNIS“ stehen. Sie sind eine „NICHTSWÜRDIGE“ und „MINDERWERTIGE“ Rasse. Tatsächlich sind sie eine „REPRÄSENTATION“ des „TEUFELS“ auf der Erde. Sie sind „anderen Rassen NICHT EBENBÜRTIG, was das Empfangen von bestimmten geistigen Segnungen betrifft, „und sie HABEN KEINEN ANSPRUCH AUF DIE VOLLEN SEGNUNGEN DES EVANGELIUMS“. Ihnen wurde „das Priestertum verwehrt“ und sie konnten nicht in einem Mormonentempel verheiratet werden. Aber „TROTZ“ allem, was „sie im Vorherdasein TATEN“, können sie getauft werden und den Heiligen Geist empfangen. Wenn ein Schwarzer sein Leben lang glaubenstreu war, wird er in das celestiale Reich eintreten. Der Apostel Mark E. Petersen sagt, dass der Neger dort nur ein „DIENER“ sein wird, aber er wird eine „celestiale Herrlichkeit“ erhalten.

weiter

Ein Tropfen disqualifiziert schon

Die Mormonenführer sind sehr gegen eine Mischehe mit Schwarzen gewesen. Das Folgende erscheint im Juvenile Instructor, Band 3, Seite 165: “In der Tat glauben wir, dass es in den Augen unseres Himmlischen Vaters eine große SÜNDE für einen WEISSEN ist, eine SCHWARZE Person zu heiraten, und dass es ferner ein Beweis der Gnade Gottes ist, dass solch eine Rasse offenbar nicht in der Lage ist, viele Generationen lang fort zu bestehen.“

Brigham Young, der zweite Präsident der Kirche, erklärte, wenn eine Person, die zur erwählten Nachkommenschaft gehört, ihr Blut mit einer Schwarzen vermischt, dass die Strafe der Tod auf der Stelle ist: „Soll ich euch das Gesetz Gottes in Bezug auf die AFRIKANISCHE RASSE sagen? Wenn der WEISSE, der zur erwählten Nachkommenschaft gehört, sein Blut mit der Nachkommenschaft Kains vermischt, so ist die STRAFE unter dem GESETZ GOTTES, der TOD AUF DER STELLE. DIES WIRD IMMER SO SEIN.“ (Journal of Discourses, Bd. 10, S. 110)

Ein Grund, warum die Mormonenführer so gegen eine Mischehe waren, war, dass sie lehrten, dass „ein Tropfen Negerblut“ einer Person nicht gestatten würde, das Priestertum zu tragen. Der Apostel Mark E. Petersen erklärte wie folgt:

„Nun, was ist unsere Politik in Bezug auf die Mischehe? Was den Neger betrifft, natürlich, so gibt es nur eine mögliche Antwort. Wir dürfen keine Mischehe mit dem Neger eingehen. Warum? Sollte ich eine NEGERFRAU heiraten und von ihr Kinder haben, wären meine Kinder ALLESAMT VERFLUCHT was das PRIESTERTUM betrifft. Möchte ich, dass meine Kinder in Bezug auf das Priestertum verflucht sind? Sollte es IN MEINEN KINDERN EINEN TROPFEN NEGERBLUT geben, so muss ich euch vorlesen, EMPFANGEN sie DEN FLUCH. Deshalb gibt es kein Argument für eine Mischehe mit dem Neger, nicht wahr? Es gibt 50 Millionen Neger in den Vereinigten Staaten. Sollten sie vollständig von den Weißen absorbiert werden, ÜBERLEGEN SIE, WAS PASSIEREN WÜRDE? Bei 50 Millionen NEGERN, die mit uns Mischehen eingingen, WO WÜRDE DANN DAS PRIESTERTUM BLEIBEN? WER KÖNNTE ES TRAGEN, IN GANZ AMERIKA? ÜBERLEGEN SIE EINMAL, WAS DIES DEM WERK DER KIRCHE ANTUN WÜRDE!“ (Race Problems – As The Affect They Church, Ansprache von Mark E. Petersen bei einr Zusammenkunft von Religionslehrern auf College-Ebene, Brigham-Young-Universität, Provo, Utah, 27. August 1954)

Brigham Young, der zweite Präsident der Kirche, erklärte: „JEDER MANN, der EINEN TROPFEN vom SAMEN KAINS in sich hat, KANN NICHT DAS PRIESTERTUM ERHALTEN…“ (Wilford Woodruff, von Mathias F. Cowley, Seite 351, zitiert in That Ye May Not Be Deceived, Seite

In seiner Ansprache „Race Problems – As They Affect The Church“, erklärte der Apostel Mark E. Petersen:

„Präsident Woodruff fügte hinzu: ‘Der Herr sagte: ‘Ich werde Kain nicht töten, aber ich werde ein Zeichen auf ihn setzen, und dieses Zeichen wird in jedem Gesicht eines jeden Negers zu sehen sein… dieses Zeichen wird auf der Nachkommenschaft Kains verbleiben, bis der Same Abels erlöst sein wird, und Kain soll vor der Zeit der Erlösung das Priestertum nicht erhalten. JEDER MANN, DER EINEN TROPFEN DES BLUTES KAINS IN SICH HAT, KANN NICHT DAS PRIESTERTUM ERHALTEN.’“

Joseph Fielding Smith, der jetzt Präsident der Mormonenkirche ist, machte folgende Aussage in einem Brief an Morris L. Reynolds vom 9. Mai 1966: „Die Nachkommen Kains waren von den Segnungen des Priestertums ausgesperrt… Es wäre ein schwerwiegender Fehler für einen Weißen, eine Negerin zu heiraten, da der Herr es verbot.“

David L. Brewer interviewte mehrere Kirchenführer. Er zitierte einen dieser Führer wie folgt: „Was kann ein Neger definitiv wollen, was ich ihm nicht geben kann? Er mag in den Tempel gehen wollen. Er wird uns sagen, dass wir diskriminierend sind, und ich vermute, WIR SIND ES, nicht wahr? Jeder rotblütige Amerikaner möchte nicht, dass seine Kinder NEGER heiraten.“ (Utah Elites and Utah Racial Norms, Dr.-Arbeit, University of Utah, August 1966, Seite 148)

Der Mormonenautor John L. Lund macht folgende Aussagen:

„Ein zweiter Grund für das Zeichen der schwarzen Haut hat besonders mit den Problemen der Mischehe zu tun. Der Herr wollte nicht, dass sich der Same Kains mit den übrigen Kindern Adams vermischt.“ (The Church and the Negro, 1967, Seite 15)

„…Mischehe mit dem Neger bedeutet den Verlust der Priestertumssegnungen…

Brigham Young machte zu diesem Thema eine sehr starke Aussage, als er sagte: ‘…Soll ich Ihnen das Gesetz Gottes in Bezug auf die afrikanische Rasse sagen? Wenn der Weiße, der zum AUSERWÄHLTEN SAMEN gehört, sein Blut mit dem Samen Kains vermischt, ist die Strafe unter dem Gesetz Gottes der Tod auf der Stelle. Dies wird immer so sein. Diejenigen, die vorsätzlich mit offenen Augen diesem Fehler gegenüber sündigen, werden nicht überrascht sein, zu entdecken, dass sie in der kommenden Welt von der Gegenwart Gottes abgeschnitten sein werden. Dies ist der geistige Tod…

Der Grund, warum jemand durch das Heiraten eines Negers seine Segnungen verlieren würde, liegt in den Einschränkungen, die ihnen auferlegt sind. ‘Niemand, der das geringste Teilchen Negerblut hat, kann das Priestertum tragen.’ Es spielt keine Rolle, ob sie zu einem Sechstel Neger sind oder zu einem Einhundertsechstel, der Fluch, kein Priestertum zu haben, ist immer noch derselbe. Wenn eine Person, die Anspruch auf das Priestertum hat, eine Negerin heiratet, so hat der Herr erlassen, dass nur Geister, die für das Priestertum ungeeignet sind, in diese Ehe als Kinder kommen werden. Mischehe mit einem Neger einzugehen, bedeutet, eine ‘Nation von Priestertumsträgern’ zu verwirken.’“ (Ebenda, S. 53-55)

Nach außen scheint die Mormonenlehre in Bezug auf den Neger fest und absolut zu sein. „EIN TROPFEN NEGERBLUT“, verkünden die Mormonenführer, würde einen Mann daran hindern, das Priestertum zu tragen. Die Wahrheit ist aber, dass einige Leute mit Negerblut in der Mormonenkirche zum Priestertum ordiniert worden sind, trotz der Tatsache, dass die Mormonenführer versucht haben, es zu verhindern. John M. Whitaker erzählte in seinem Tagebuch von dem Kampf, den er hatte, als ein Mann, den er in Verdacht hatte, Negerblut in sich zu haben, um einen Tempelempfehlungsschein ersuchte. Es ist interessant, dass Joseph F. Smith, der sechste Präsident der Mormonenkirche, nicht in der Lage war, ihm bei der Entscheidung zu helfen, ob er teilweise Neger war:

„Am 10., hatte ein langes Gespräch mit Bruder Nelson Holder Richie, Vater von 12 Kindern und der in der Pleasant-View-Gemeinde lebte. Sobald er die Schwelle der Eingangstür betrat, hatte ich das Gefühl, dass er NEGERBLUT in sich hatte. Er kam wegen eines Empfehlungsscheins, um durch den Tempel zu gehen, und ich stellte ihm viele Fragen in Bezug auf seine Geburt. Er sagte mir, dass sein Vater ein reinblütiger Cherokee-Indianer wäre und dass er nie seine Mutter kannte, aber ihm wurde von einigen Freunden erzählt, dass sie sehr dunkel war, Creolin oder Mullatin, und eine Frau namens Nancy McNeal zog ihn auf. Er sagte mir, dass er seiner gegenwärtigen Frau, bevor er sie heiratete, alles erklärte, was er über seine Genealogie wusste, und sie wollen in den Tempel gehen. Er wahr Glaubens treu und ein guter Ernährer und er sah keinen Grund, warum er nicht gehen könnte; aber dieses Gefühl hielt immer noch an und ich hatte viele Gespräche mit ihm über diese Angelegenheit und ich ließ schließlich seine Frau kommen und erfuhr alle Fakten, die sie wusste, dennoch hatte ich immer noch dasselbe Gefühl und erzählte ihnen davon. Sie waren wirklich über die Sache beunruhigt und ich sagte ihnen, dass ich ihre Genealogie und all die Fakten nehmen und die Sache der Ersten Präsidentschaft der Kirche vorlegen würde. Das tat ich und sie hatten MEHRERE TREFFEN mit den Zwölfen und schließlich ließ PRÄSIDENT SMITH mich holen und sagte: ‘Johnny (er nannte mich seit Jahren immer bei diesem Namen), wir haben den Fall von Bruder Ritchie ausgiebig betrachtet und sind zum Schluss gekommen, da sie normalerweise Richter in Israel sind, DEN FALL ZUR ENTSCHEIDUNG AN SIE ZURÜCKZUGEBEN.’ Dies war eine schreckliche Verantwortung, aber wiederum hatte ich mehrere Treffen mit den Richies und schließlich sagte ich ihnen, dass ich immer noch dasselbe Gefühl hätte, dass ich es schätzte, dass sie gute Heilige wären, und mit dem Gefühl, das ich hatte, nicht wagte, eine Empfehlung für den Tempel auszustellen, es sei denn, meine Gefühle würden sich ändern; wenn sie gläubig und treu bleiben und nicht in den Tempel gehen und sterben würden, ohne in den Tempel zu gelangen, würde der Herr ihnen alles geben, worauf sie einen Anspruch hätten, aber meinem Verständnis vom Evangelium gemäß, HAT niemand mit NEGERBLUT EINEN ANSPRUCH AUF DIE TEMPELRECHTE. Sie sagten, dass ihre Kinder, zumindest einige von ihnen, SCHON für ihre Heirat IM TEMPEL GEWESEN SIND. Also sagte ich ihnen, dass sie Glaubens treu sein sollen und niemand könnte sie schließlich daran hindern, alle Segnungen zu erhalten, die sie verdienten, aber sie sollten nicht denken, dass ich nicht die geringsten persönlichen Gefühle gegen sie hätte, aber ich dürfte nicht gegen meine anhaltenden Eindrücke handeln. Ich gab ihnen das Gefühl, dass ich auch für alles, was ich tat, um gute Leute daran zu hindern, in den Tempel zu gehen, verantwortlich wäre, dass bis dahin niemandem von mir eine Empfehlung, in den Tempel zu gehen, gegeben worden ist, ohne dass mein Segen auch mitging. Dieser Fall war für mich eine Quelle beträchtlichen Kummers, da ich glaube, dass sie gute Heilige waren, aber ICH GAB IHNEN NIE DEN EMPFEHLUNGSSCHEIN.“ („John M. Whitaker Journal“, Bd. 2, Seite 625, Maschinen geschriebene Auszüge)

Neger im Priestertum

Im Antimormonenbuch Mormon Portraits lesen wir, dass ein „farbiger Mann“ namens Elijah Abel in der Mormonenkirche in den Tagen Joseph Smiths zum Priestertum ordiniert wurde. So merkwürdig es auch scheint, gab Andrew Jenson, der der Assistierende Kirchenhistoriker war, zu, dass Elijah Abel ein Neger war und dass er zum Priestertum ordiniert worden war:

„Abel, Elijah, der EINZIGE FARBIGE, DER BEKANNT IST, DER ZUM PRIESTERTUM ORDINIERT WORDEN IST… er wurde am 3. März 1836 zu einem ÄLTESTEN und am 4. April 1841 zu einem SIEBZIGER ordiniert, WOMIT IN BEZUG AUF DIE ALLGEMEINE REGEL DER KIRCHE IN BEZUG AUF FARBIGE EINE AUSNAHME GEMACHT WURDE… In Nauvoo WAR ER MIT DEM PROPHETEN JOSEPH SMITH ENG VERTRAUT… 1883 verließ er als ein MITGLIED des dritten Kollegiums der SIEBZIG Salt Lake City auf eine Mission nach Kanada, währenddessen er auch Missionsarbeit in den Vereinigten Staaten verrichtete. Zwei Wochen nach seiner Rückkehr starb er am 25. Dez. 1884 an Schwäche als Folge des Ausgesetztseins der Kälte im AMT ALS GEISTLICHER in Ohio. Er starb in vollem Glauben an das Evangelium.“ (L.D.S. Biographical Encyclopedia, Bd. 3, S. 577)

Es wird berichtet, dass Zebedee Coltrin auf einer Versammlung, die am 31. Mai 1879 abgehalten wurde, sagte: „…Bruder Abel wurde zu einem SIEBZIGER ordiniert, weil er am Tempel gearbeitet hatte…“ („Journal History“, wie in Mormonism and the Negro, Teil 2, S. 10, zitiert)

1884 druckte die Mormonenzeitung Deseret News Elijah Abels Nachruf:

„ABLE. – In der 13. Gemeinde am 25. Dezember 1884 an Alter und Schwäche in Folge von Erfrierung, während er IM AMT ALS GEISTLICHER in Ohio arbeitete, Elijah Able. Der Verstorbene wurde am 25. Juli 1810 in Washington County, Maryland, geboren; schloss sich der Kirche an und wurde zum ÄLTESTEN ordiniert, wie es auf einer Urkunde vom 3. März 1836 erscheint; später wurde er zum SIEBZIGER ordiniert, wie es auf einer Urkunde vom 4. April 1841 erscheint; er arbeitete erfolgreich in Kanada und erfüllte eine MISSION in die Vereinigten Staaten, aus denen er vor zwei Wochen zurückkehrte. Er starb in VOLLEM GLAUBEN an das Evangelium.

Beerdigungsfeier ist am Samstag, den 27. Dez., um 10:00 Uhr in den Versammlungsräumen der 16. Gemeinde. Freunde sind eingeladen.“ (Deseret News, 26. Dez. 1884)

Bei der Beerdigung von Eugene Burns, der Elijah Abels Enkel war, sprach ein Patriarch namens Miner über Elijah Abels „Loyalität und Dienst für Joseph den Propheten.“

Folgendes erschien im Salt Lake Tribune:

„Eugene Burns, farbig, starb letzte Woche… Er war 24 Jahre alt und sollte an dem Tage, als seine Beerdigung stattfand, verheiratet worden sein.

…Auf Bitten der Familie leitete Rev. D. A. Brown, Pastor der Ersten Baptistenkirche, den Gottesdienst. Auf seine Anmerkungen des Beileids und des Mitgefühls für seine hinterbliebenen Freunde, die sich versammelt hatten, folgend machte Patriarch Miner, Präsident eines der Siebzigerkollegien der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage einige Bemerkungen. Im Verlauf der Ausführungen erklärte er im Wesentlichen, dass alles, WAS JE VON DIESEM TOTEN MANN EXISTIERTE, IN DEM SARG VOR DEM ALTAR LÄGE.

DIE SEELE WÄRE VERDAMMT.

Er sagte ferner, dass ein ÄTHIOPIER DEN STAND DER ERHÖHUNG NICHT ERREICHEN KÖNNTE, DER NOTWENDIG WÄRE, UM IN DEN HIMMEL EINZUTRETEN. SEINE SEELE WAR VOR SEINER GEBURT VERDAMMT. Die Bemerkungen des Patriarchs verursachten Furcht und Bestürzung unter den Zuhörern und beschleunigten ein kirchliches Handgemenge. Rev. Mr. Brown antwortete auf die Bemerkungen des Patriarchen…

Burns war ein Enkel ABELS, des Leibdieners Josephs des Propheten. ABEL WAR EIN NEGER und den Bemerkungen von Patriarch Miner gemäß der EINZIGE SEINER RASSE, DER JE ERFOLGREICH WAR, EINTRITT INNERHALB DER PERLENREICHEN PFORTEN ZU ERLANGEN. Der Grund, warum er so erfolgreich war, dieses Kunststück zustande zu bringen, war seine LOYALITÄT UND DER DIENST FÜR JOSEPH DEN PROPHETEN, und sein Glaube, dass die Mormonenreligion, die einzige ist, die es je gegeben hat…

Aber, der Sohn Hams und Leibdiener Josephs des Propheten, starb und wurde entrückt. Die Kinder, die er in dieser Welt zurück ließ, mögen, gemäß dem Patriarchen, niemals zu diesem Stand erhöht werden. DER GRUND für die NICHTZULASSUNG von Äthiopiern auf die andere Seite, der vom Patriarchen ANGEGEBEN WURDE, ist die Tatsache IHRER DUNKLEN HAUT. NIEMAND MIT SCHWARZER HAUT KANN DIE PFORTE DES HIMMELS BETRETEN, SAGTE DER PATRIARCH…

‘Dies ist kaum der Ort, Dinge der Wahrheit hervorzubringen’, sagte der ehrwürdige Patriarch, während er aufs Podium stieg, nachdem Mr. Brown seine Bemerkungen beendet hatte, ‘aber die Wahrheit sollte immer gesagt werden. Die Wahrheit tut niemals weh.’…

‘Ich wiederhole: Die Wahrheit muss gesagt werden’, fuhr der gealterte Mann in einer merkwürdigen Lobrede fort. Er zitterte und bebte in den Wehen starker Erregung. ‘Ich bin Präsident eines Siebzigerkollegiums der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Ich bin hier, um Zeugnis abzulegen, NICHT für den Mann, der tot ist, sondern für seinen GROSSVATER ABEL…

‘Ich kann mich nicht davon enthalten, von den AUSSERGEWÖHNLICHEN EIGENSCHAFTEN ABELS zu sprechen, dem Leibdiener Josephs, des Propheten. Seine LOYALITÄT zum Propheten war WUNDERVOLL. Er stand ihm ständig zur Seite, bis der Prophet entrückt wurde. Er glaubte bedingungslos an den Mormonenglauben und wurde für diesen Glauben belohnt. WEGEN SEINER DIENSTE FÜR DEN PROPHETEN UND FÜR SEINEN GLAUBEN AN UNSERE RELIGION WURDE ER IN DIE ORDNUNG DES MELCHISEDEKISCHEN PRIESTERTUMS ERHOBEN. ER WAR DER EINZIGE FARBIGE, DER JE LEBTE, DER ZU DIESER ORDNUNG GEHÖRTE…

Man sollte sich auch nicht darüber wundern, wenn man die Lehren unserer Kirche in Bezug auf die farbigen Menschen in Betracht zieht. Wir glauben, dass es drei Ordnungen von Geistern gibt. In der ersten Klasse befinden sich die Geister, die nie verkörpert worden sind. Da ihnen nie ein Körper gegeben worden ist, sind sie dazu verdammt, in alle Ewigkeit im Dunkeln zu wandeln. Für sie gibt es keine Erlösung.

In der zweiten Klasse befinden sich Geister, die verkörpert worden sind. Ihnen ist das Vorrecht gegeben worden, in die Welt zu kommen und durch den Plan der Erlösung, der für uns offen ist, erlöst zu werden. DIESE KLASSE SIND DIE WEISSEN.

Die dritte und letzte Klasse der Geister ist die Klasse, die fiel. Wegen ihres FALLS sind sie gezwungen IN KNECHTSCHAFT ZU VERWEILEN. Ihnen sind fleischliche Körper gegeben worden, aber sie können niemals das Joch der Knechtschaft ablegen. Diese Klasse der Geister schließt die NEGER ein.

Abel, der Leibdiener des Propheten, glaubte an Joseph Smith als einen Propheten und an die Dispensation der Letzten Tage. Daher WURDE er ERHÖHT, und so weit es bekannt ist, IST ER DER EINZIGE SEINER RASSE, DER JE DIE BEDINGUNGEN SEINER KNECHTSCHAFT ÜBERWAND…

Denn für die farbige Rasse gibt es aber einen erhöhten Zustand in der nächsten Welt, in die sie gehen mögen. In den Lehren des Propheten Joseph sind Vorkehrungen getroffen worden, so dass der Neger in jenen vorläufigen Stand der Erhöhung eintreten kann, und wenn er dorthin kommt, wird ihm eine Gelegenheit gegeben werden, die Erlösung anzunehmen, gemäß den Lehren Joseph Smiths.’…

Mr. Brown erhob sich sofort und verkündete, dass in der Bibel keine solchen Lehren existieren. Als Widerlegung der Behauptungen des Patriarchen verlas er mehrere ausgewählte Bibelstellen, womit er Beispiele zitierte, bei denen Männer mit schwarzer Haut errettet worden sind. Er versuchte, die Gefühle zu beruhigen, die durch die Bemerkungen des Patriarchen hoch gekommen waren. Er bot den Freunden des Toten Gewissheiten der Hoffnung und Erlösung.

Bischof N. A. Empey versuchte dann, die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu gewinnen, um Mr. Brown zu entgegnen. Ihm wurde das Vorrecht zu sprechen von denen verweigert, die für den Gottesdienst verantwortlich waren.

Burns’ Familienangehörige sind Mormonen, obwohl von dem jungen Mann gesagt wird, dass er sich nie der Kirche anschloss.“ (The Salt Lake Tribune, 1. Nov. 1903, S.

Obwohl uns die Tatsache bekannt ist, dass Elijah Abel das Priestertum in der Mormonenkirche trug, waren wir sehr erstaunt zu erfahren, dass seine Nachkommen ebenfalls zum Priestertum ordiniert worden sind.

Die Information in Bezug auf die Ordninierung Elijah Abels Nachkommen wurde von Bob Phillips gefunden. Mr. Phililips hat eine ungeheure Arbeit geleistet, als er Elijah Abels Nachkommen aufspürte. Folgendes ist eine Abschrift von einer Tabelle, die uns Mr. Phillips gegeben hat, die zeigt, dass Elijah Abel und seine Nachkommen zum Priestertum ordiniert wurden.

ORDINIERUNGEN ZUM PRIESTERTUM

Nachdem wir diese Tabelle erhalten hatten, begann wir die Berichte in der Genealogischen Gesellschaft zu durchsuchen, die der Mormonenkirche gehört, um zu sehen, ob wir die Aussage bestätigen könnten, dass Elijah Abels Nachkommen zum Priestertum ordiniert worden sind. Mit der Hilfe von Bob Phillips waren wir in der Lage, Information zu finden, die bewies, dass das Negerblut in Abels Familie nicht verhindert hat, dass einige von ihnen das Priestertum trugen. Tatsächlich haben wir eine echte Ablichtung der Mitgliedsurkunde des Enkels von Elijah Abel erhalten, die ohne Zweifel beweist, dass er zum Priestertum ordiniert wurde. Die Genealogische Bibliothek wollte von diesem Bericht keine Fotokopie machen. Aber nach vielen Schwierigkeiten fanden wir einen Weg, eine zu bekommen. Wir haben diese Fotokopie unten auf dieser Seite reproduziert.

Enoch Abel (Elijahs Sohn) heiratete erwiesenermaßen eine „weiße“ Frau namens May Jordi. Die Menschen in Enoch Abels Gemeinde müssen gewusst haben, dass er ein Neger war, denn als die örtliche Zeitung seinen Tod bekannt gab, nannte sie ihn einen „farbigen“ Mann:

„Enoch Able, ein FARBIGER Einwohner der Fünften Gemeinde, starb am Donnerstag Mittag an Lungenentzündung. Abel hinterließ eine Frau und eine GROSSE Familie in mittellosen Verhältnissen.“ (The Journal, Logan City, Utah, 23. Febr. 1901)

Enoch Abel hatte einen Sohn, der er Elijah nannte. Irgendwann zwischen 1917 und 1925 wurde er zum Priestertum ordiniert, denn die kirchlichen Volkszählungsberichte für 1925 listen ihn als Diakon auf. Die Ablichtung, die unten abgedruckt ist, zeigt, dass er 1934 zum Priester und 1935 zum Ältesten ordiniert wurde. Dies beweist eindeutig, dass das Negerblut in der Abel-Familie einige nicht daran gehindert hat, ordiniert zu werden.

Bob Phillips sagt, dass es mindestens sechzig Nachkommen Elijah Abels (nicht mit dem Enkel zu verwechseln, der ebenfalls Elijah hieß) in der Mormonenkirche gibt. Mindestens vierzig von ihnen leben im Umkreis Salt Lake Citys von 100 Meilen und natürlich tragen einige von ihnen das Priestertum und tun Missionarsarbeit für die Kirche. Elijah Abels hatte sechs Töchter. Deshalb tragen viele seiner Nachkommen nicht den Namen Abel. Einige ihrer Kinder wurden offensichtlich in „weiße“ Familien in Utah adoptiert. Es ist also erwiesen, dass einige Mitglieder der Mormonenkirche, die glauben, dass sie „weiß“ sind, in Wirklichkeit zum Teil Neger sind. Bob Phillips behauptet, dass einige von Elijah Abels Nachkommen denken, dass er ein „Indianer“ war. Vielleicht sind einige von genau den Leuten, die die Mormonenlehre in Bezug auf den Neger verteidigen, selbst Nachkommen Elijah Abels. Mehr Information über Elijah Abel und seine Nachkommen finden sie in unserem Buch Mormons and Negroes, S. 13-18.

Es hat andere Neger gegeben, die nicht mit der Abel-Familie verwandt waren, die in der Mormonenkirche das Priestertum getragen haben. Der Mormonenautor William E. Berrett erzählt von einem Neger, der zum Priestertum ordiniert war:

„Es scheint, dass eine Person mit NEGERBLUT von William Smith ZUM ÄLTESTEN ORDINIERT WORDEN WAR, während er auf seiner Mission im Staat New York war, wie es durch einen Brief bewiesen wird, der in JOURNAL HISTORY für den 2. Juni 1847 erscheint:

‘An diesem Ort (Batavia, New York) fand ich einen FARBIGEN Bruder namens Lewis, ein Barbier und EIN ÄLTESTER IN DER KIRCHE, der von William Smith ordiniert war. Dieser Lewis, so bin ich auch informiert worden, hat einen Sohn, der mit einem weißen Mädchen verheiratet ist, und beide sind Mitglieder der Kirche.’“ (Mormonism and the Negro, Teil 2, Seite 7)

Ein weiterer Neger, der offensichtlich zum Priestertum ordiniert wurde, war Edward Leggroan. In der kirchlichen Volkszählung von 1914 werden die Leggroans als „Farbige“ aufgelistet. Kate B. Carter reproduziert folgenden Brief von Sarah Leggroan:

„Liebe Mrs. Carter:

„Edward Leggroan lebte in der 9. Gemeinde. Er war ein DIAKON. In jenen Tagen reinigten die Diakone die Kirche, schauten nach den Lampen und dem Feuer…

Aufrichtig

Sarah Leggroan“

(The Negro Pioneer, Daughters of Utah Pioneers, Lektion für Mai 1965, Seite 547)

H. Kirkpatrick erklärte: „Der Grund, dass es weitere farbige Mitglieder in VOLLEM Stand gegeben haben könnte, ist, dass einige der ersten Bekehrten und Zweige der Kirche groß im Glauben waren, aber klein im Führen der Berichte.“ (Pen, Winter 1954, Seite 12)

Joseph Fielding Smith, der 1970 Präsident der Kirche wurde, hat sein Bestes getan, um die Tatsache zu vertuschen, dass Neger ordiniert worden sind. Am 8. Juni 1960 schrieb eine Frau, die ein Mitglied der Mormonenkirche ist, einen Brief an Joseph Fielding Smith und befragte ihn in Bezug auf die Ordinierung von Negern. In diesem Brief erklärte sie:

„Am letzten Abend studierten wir in unserer GFV-Klasse den 38. Abschn. der Lehre und Bündnisse, Vers 16, wo es heißt: Alles Fleisch gehört mir und ich bin kein Anseher von Personen.

Dies führte zu einer Diskussion und einige bemerkten, dass Neger in der frühen Kirche zu Ältesten ordiniert wurden.

Wollen Sie mir bitte sagen, wer der Mann war, wann dies geschah und wer ihn ordinierte?… Wurde mehr als ein Neger zum Ältesten ordiniert?…“

Die Antwort, die sie erhielt, wurde von der Post am 10. Juni 1960 abgestempelt und lautete: “IN DER FRÜHEN KIRCHE WURDEN KEINE NEGER ORDINIERT.“

Seit kurzem ist die Wahrheit über Elijah Abel allgemeiner bekannt geworden und in einem Brief vom 10. April 1963 erklärte Joseph Fielding Smith: „…diese Aussage, dass Elija Abel auf diese Weise ordiniert wurde, ist BIS ANS ENDE DER WELT GEREIST.“ In demselben Brief gab Joseph Fielding Smith zu, dass Elijah Abel ordiniert wurde: „Es ist WAHR, DASS ÄLTESTE DER KIRCHE EINEM NEGER DIE HÄNDE AUFLEGTEN und ihn segneten, ‘offensichtlich’ MIT DEM PRIESTERTUM, aber sie konnten das, was der Herr verweigerte, nicht geben. Es ist wahr, dass Elijah Abel auf diese Weise ‘ORDINIERT’ wurde.“

In weniger als drei Jahren musste Joseph Fielding Smith seine Geschichte von „Neger wurden in der frühen Kirche nicht ordiniert“ in „es ist wahr, dass Älteste der Kirche auf einem Neger die Hände auflegten und ihn segneten, ‘offensichtlich’ mit dem Priestertum… es ist wahr, dass Elijah Abel auf diese Weise ‘ordiniert’ wurde“ umändern.

Es ist sehr interessant, dass Präsident Joseph Fielding Smith die Reorganisierte Kirche für das Ordinieren „einiger“ Neger kritisiert hat: „In der ‘Reorganisierten’ Kirche haben sie mindestens EINIGE aus der NEGERRASSE, die sie ‘zum Priestertum ORDINIERT’ haben, aber es STEHT IM WIDERSPRUCH ZUM WORT GOTTES.“ (Origin of the Reorganized Church and the Question of Succession, Seite 130)

Der Mormonenapologet William E. Berrett gab zu, dass zwei Neger ordiniert wurden, er erklärt aber, dass in einer Versammlung, die am 31. Mai 1879 abgehalten wurde, die „Führer der Kirche bestätigten“, dass Neger das Priestertum nicht tragen könnten. Mr. Berrett erklärt, dass Elijah Abel „hellhäutig“ war und er unterstellt, dass der Mann, der ihn ordinierte, nicht gewusst haben könnte, dass er ein Neger war. Er zitiert Zebedee Coltrins folgende Aussage: „Bruder Coltrin sagte ferner, dass Bruder Abel zu einem Siebziger ordiniert wurde… und als der Prophet von seiner Abstammung erfuhr, wurde er aus dem Kollegium fallen gelassen und ein anderer wurde an seine Stelle gesetzt.“ (Mormonism and the Negro, Teil 2, Seite 10) Dieses Argument ist absolut lächerlich, denn sogar Zebedee Coltrin gibt zu, dass er wusste, dass Elijah Abel ein Neger war:

„Bei der Waschung und Salbung Bruder Abels in KIRTLAND salbte ich ihn und während ich meine Hände auf seinem Kopf hatte, HATTE ICH NIE SOLCHE UNFREUNDLICHEN GEFÜHLE IN MEINEM LEBEN. Und ich sagte: ‘Ich würde nie wieder noch eine Person salben, die NEGERBLUT in sich hätte, es sei denn, es würde mir dazu vom Propheten der Befehl gegeben.’“ (Mormonism and the Negro, Teil 2, Seite 11)

Wenn Zebedee Coltrin wusste, dass Elijah Abel ein Neger war, ist es dann möglich zu glauben, dass Joseph Smith es nicht wusste? Man sollte sich also erinnern, dass Joseph Smith zu der Zeit, als Elijah dort war, in Kirtland lebte.

Arthur M. Richardson benutzt dieselbe Art von Argumentation wie William E. Berrett. Er erklärt, dass Elijah Abel ordiniert wurde „ohne die KENNTNIS DES PROPHETEN JOSEPH und dass er, als er es herausfand, Elijah Abel AUS DEM KOLLEGIUM HAT FALLEN LASSEN (KIRCHENBIBLIOTHEK). (That Ye May Not Be Deceived, Seite

Beachten Sie, dass die einzige Quelle, die Mr. Richardson für diese Aussage angibt, die „Kirchenbibliothek“ ist. Da die Kirchenbibliothek Tausende von Büchern und Manuskripten hat, haben wir das Gefühl, dass Mr. Richardson bei dieser Quellenangabe genauer hätte sein sollen. Bei seinen anderen Quellenangaben nennt er den Namen des Buches und die Seitennummer. Vielleicht bezog er sich auf die Aussage von Zebedee Coltrin; wenn es so ist, dann sollte man daran denken, dass diese Aussage mindestens dreißig Jahre, nachdem das Ereignis angeblich stattfand, gemacht wurde. Aber selbst wenn es für Mr. Richardson möglich wäre zu beweisen, dass Elijah Abel „aus dem Kollegium fallen gelassen wurde“, wie würde er dann die Tatsache erklären, dass „1883“ Elijah Abel ein „Mitglied des Dritten Kollegiums der Siebzig war“.

Der Mormonenautor John L. Lund gibt zu, dass Elijah Abel ordiniert wurde: „Die Geschichte berichtet von einem Ereignis, bei dem Elijah Abel, EINEM NEGER, das Priestertum gegeben wurde. (The Church and the Negro, Seite 76) Trotzdem argumentiert Mr. Lund, dass Elijah Abel später aus seinem Priestertumskollegium fallen gelassen wurde: „…als den Kirchenführern bekannt wurde, dass dieser Mann Negerblut hatte, wurde sein Priestertum außer Kraft gesetzt…

Dass Elijah Abel ein guter Mann war, steht außer Frage. Die Tatsache, dass er das Priestertum trug steht ebenfalls in den Berichten… Als entdeckt wurde, dass Elijah Abel negroide Vorfahren hatte, wurde er aus seinem Priestertumskollegium fallen gelassen (1879)… er hatte Negerblut und kam deshalb für das Priestertum nicht in Frage.“ (The Church and the Negro, S. 76-77)

Wie bei Mr. Richardson wird John Lunds einzige Quelle für diese Aussage als „Bericht im Büro des Kirchengeschichtsschreibers“ aufgelistet. Und, so merkwürdig es auch scheinen mag, auf derselben Seite, auf der Mr. Lund erklärt, dass Elijah Abel aus seinem Kollegium fallen gelassen wurde, zitiert er Andrew Jensen (der Assistierender Kirhengeschichtsschreiber war) wie er sagt, dass Elijah Abel „1883“ immer noch ein Mitglied des „Dritten Kollegiums der Siebzig“ war. Auf der nächsten Seite macht Mr. Lund sein Argument sogar noch schwächer, denn er gibt zu, dass Elijah Abels Nachkommen offensichtlich ordiniert wurden:

„Es ist offensichtlich ebenfalls wahr, dass MEHRERE andere NEGER, einschließlich einiger NACHKOMMEN ELIJAH ABELS, ZUM PRIESTERTUM ORDINIERT worden sind. Es ist in diesen und anderen Fällen die Politik der Kirche, denjenigen das Priestertum zu entziehen, die als Nachkommen Kains bekannt sind. Man gibt zu, dass das Priestertum FÄLSCHLICHER WEISE einigen Negern gegeben worden ist, die hellhäutig sind. Die Kirche wünscht aber der Ordnung des Himmels und den Geboten Gottes zu folgen; deshalb wird ihm, wenn Negerabstammung bei einem Mann entdeckt wird, der das Priestertums trägt, die Anwendung dieses Priestertums untersagt.“ (The Church and the Negro, Seite 78)

Für uns ist es nicht möglich zu glauben, dass die Mormonenführer Elijah Abel durch einen Irrtum ordinierten, sein Priestertum wegnahmen und dann „fälschlicher Weise“ seine Nachkommen ordinierten. Mr. Lund behauptet, dass die Politk der Kirche darin besteht, denen „das Priestertum zu entziehen“, die Negerblut haben, dennoch liefert er keinen Beweis, um zu zeigen, dass Elijah Abels Nachkommen die Anwendung ihres Priestertums untersagt worden ist. Wir glauben nicht, dass die Mormonenführer das Priestertum Elijah Abels Nachkommen entziehen werden. Wir haben das Gefühl, dass sie die Angelegenheit lieber verschweigen würden. Wenn sie wirklich glauben, dass es „im Widerspruch zum Wort Gottes“ steht, Neger zu ordinieren (wie Joseph Fielding Smith behauptet), warum machen sie die Nachkommen Elijah Abels nicht ausfindig und nehmen ihnen das Priestertum weg? Natürlich werden sie dies nicht tun, weil sie wissen, dass es viele andere Menschen in der Kirche gibt, die Negerblut in sich haben. Einem Artikel im Time Magazine gemäß haben fast alle weißen Menschen eine kleine Menge Negerblut in sich:

„Ein flüchtiger Blick sagt, dass viele Amerikaner, die als Neger klassifiziert werden, eine Menge europäisches ‘Blut’ haben; WEISSE MENSCHEN MIT NEGERBLUT SIND SCHWIERIGER ZU AUSZUMACHEN; IHRE AFRIKANISCHEN GENE MÖGEN KEINE AUSWIRKUNG AUF IHR ERSCHEINUNGSBILD HABEN UND GEWÖHNLICH WISSEN SIE NICHT, DASS EINIGE IHRER VORFAHREN ‘IN VERGESSENHEIT GERIETEN’. Im Ohio Journal of Science versucht der Soziologe Robert P. Stuckert von der Ohio State University abzuschätzen, wie viele WEISSE AMERIKANER EINIGE AFRIKANISCHE VORFAHREN HABEN… Als Dr. Stuckert für jedes Jahr der Volkszählung seine Tabelle aufstellte, kam er zum Schluss, dass von 135 MILLIONEN AMERIKANERN, DIE 1950 ALS WEISSE KLASSIFIZIERT WURDEN, UNGEFÄHR 28 MILLIONEN (21%) EINIGE AFRIKANISCHE VORFAHREN HÄTTEN. Von den 15 Millionen, die als Neger klassifiziert werden, waren kaum mehr als 4.000.000 (27%) reiner afrikanischer Abstammung. Während 1941 bis 1950, so schätzt er, bewegten sich ungefähr 155.000 Neger in die WEISSE KATEGORIE… Menschen mit Vorfahren, die im Römischen Reich lebten, einschließlich England und Teilen Deutschlands, stammen von einem breiten Durchschnitt der Bevölkerung des Reiches ab.

Das Römische Reich hatte keine EINHEITLICHE HAUTFARBE und Volksströmungen wanderten Jahrhunderte lang in jede Richtung durch es hindurch. Afrikaner, einschließlich derer mit NEGERABSTAMMUNG, kämpften in Legionen, reisten als Kaufleute oder Seefahrer. ÜBERALL, WO SIE HINGINGEN, HINTERLIESSEN SIE IHRE UNSTERBLICHEN GENE; ALSO KÖNNEN WENIGE AMERIKANER BEHAUPTEN, DASS SIE KEINE VON IHNEN IN SICH TRAGEN, und keiner kann es beweisen.“ (Time Magazine, 30. Juni 1958, Seite 47)

Wenn Brigham Youngs Aussage, dass nur EIN Tropfen Negerblut einen Menschen vom Priestertum ausschließt, wahr wäre, müssten viele Mormonen auf ihr Priestertum verzichten. Es wäre unmöglich, im Süden so viel Missionarsarbeit zu verrichten, wie die Mormonenkirche es tut, ohne viele Menschen zu bekehren, die Negervorfahren haben.

Der Mormonenautor Armand L. Mauss machte folgende Aussagen in einem Artikel, der in Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Winter 1967, Seite 24, erschien:

„Man fragt sich zum Beispiel, warum der Herr die Ordination Elijah Abels zuließ (und ich habe sogar die Behauptung gehört, dass Kirchenberichte zeigen würden, dass auch Abels Söhne und Enkel ordiniert worden sind)… Man fragt sich auch, wie wir sicher sein können, dass alle, denen das Priestertum gegeben wird, frei von hamitischer Abstammung sind, besonders in solch ethnisch gemischten Gebieten wie Lateinamerika und Fiji… In Fällen von Ordinierungen, die ‘Ausnahmen’ darzustellen scheinen oder in anderer Weise fraglich sind, ist es nicht meine Verantwortung ‘Erklärungen’ anzubieten; diese müssen, wenn überhaupt, vom Propheten selbst kommen, der, wie ich annehmen muss, weiß, was sie tun. Durch Herumhacken auf gelegentliche Ausnahmen in der Kirchenpolitik, so lange sie selten sind, kann, so scheint es mir, so wie so nichts gewonnen werden…“

Der Mormonenautor Lester Bush ist bereit zuzugeben, dass eine Reihe von Negern ordiniert worden sind:

„Elijah Abel… war… zu einem Siebziger ordiniert… Es hat zahlreiche nachfolgende Fälle von Männern mit Negervorfahren gegeben, die Berichten gemäß das Priestertum erhielten. Die meistzitierten sprechen von einem ‘farbigen’ Ältesten in Batavia, N. Y.,…Samuel Chambers, einem prominenten Salt-Lake-Neger, der laut Berichten von 1873 bis 1874 im Diakon-Kollegium der Achten Gemeinde aktiv war… von zwei ungenannten Neger-Ältesten in South Carolina wird berichtet (Journal History, 18. August 1900); Eduard Leggroan, ein ‘Diakon’ in Salt Lake Citys Neunter Gemeinde… und mehrere Nachkommen Elijah Abels, z. B. sein Sohn Enoch und sein Enkel Elijah, beide laut Berichten Älteste… Einige Kinder Abels, selbst mit heller Hautfarbe, heirateten in ‘weiße’ Familien und die Nachkommen aus diesen Ehen sind weitest gehend von Negern zu Weißen ‘übergewechselt’. Das Problem, welcher Politik man in solchen Fällen folgen soll, wo ein Priestertumsträger unerwartet Negervorfahren findet, ist durchweg von der Kirche NICHT gelöst worden. Obwohl von Brigham Young gesagt wird, dass er jeden mit auch ‘nur einem Tropfen vom Samen Kains’ in seinem Blut ausschloss, wird gelegentlich von Ausnahmen, mehr aus jüngerer Zeit, berichtet, besonders wenn die Person einer anderen Linie als der von Kain, Ham oder Kanaan in seinem patriarchalischen Segen zugeordnet wurde.“ (Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Winter 1969, Seite 91-92, Fußnote 30)

Wallace Turner gibt folgende Information: „Das fortwährende Beharren der HLT auf rassistische Blindgläubigkeit bringt auch einen weiteren ernsten Schaden, weil es annehmen lässt, dass das Verbot für alle Neger gleichermaßen gilt und immer gegolten hat. Dies ist nicht wahr. Jeder Mormone, der die Angelegenheit studiert hat, weiß, dass Elijah Abel… fast ein halbes Jahrhundert lang ein volles Mitglied des Mormonenpriestertums war… (The Mormon Establishment, S. 241-242)

„Ein Hinweis auf eine potentielle Änderung ist die erstaunliche Tatsache, dass im vergangenen Jahr, oder so, die Mormonen Fiji-Inselbewohner in das Priestertum ordiniert haben. Es geschah nach und nach. Viele Jahre lang unterhielt die Kirche Missionen unter den Polynesiern…

Die Mormonenmission arbeitete durch die Polynesier auf Tonga und weitete sich dann auf die Melanesier auf Fiji aus. Die Melanesier sind schwarz – sehr schwarz – und werden in Nachschlagewerken im Erscheinungsbild mit der Ausnahme, dass ihre Nasen nicht flach sind, wie bei afrikanischen Negern, und ihr Haar eher dazu neigt, vom Kopf abzustehen als eng auf ihm eingerollt zu sein, als negroid beschrieben… es ist offensichtlich, dass jemand das Argument erfolgreich durchgesetzt hat, dass sie keine afrikanischen Neger wären und deshalb – ungeachtet ihrer Hautfarbe – nicht den Fluch Kains trügen.

Eine andere Geschichte passiert in Südafrika, wo die Mormonenmissionare mit Volldampf vorwärts drängen. Dort ist es erlaubt worden, das sorgfältige Aussortieren, um ‘weiße Neger’ draußen zu halten, ein wenig gleiten zu lassen.

Aber trauriger Weise erhalten die Missionare manchmal Anordnungen aus Salt Lake City, zu einem Ältesten zu gehen und ihm zu sagen, dass er nicht versuchen sollte, seine priesterlichen Vollmächte auszuüben, dass er einen Negervorfahren hätte und alles ein großer Fehler wäre.

‘Es ist keine Frage, dass sie in Brasilien Priester ordiniert haben, die teilweise Neger sind’, sagte ein sorgsamer Beobachter.“ (Ebenda, S. 262-263)

Über Brigham Youngs Aussage sprechend, dass ein Tropfen Negerblut eine Person vom Priestertum ausschließen würde, machte Jim Todd folgende Bemerkungen:

„So zerreißend wie diese Aussage ist, so kann sie keine buchstäbliche Bedeutung haben, ohne große, wenn nicht sogar totale Reduzierung der Anzahl derer zu verursachen, die das HLT-Priestertum tragen.

Natürlich machte Brigham Young diese Aussage vor einer langen Zeit und hatte keinen Zugriff auf spätere Wissenschaftliche Vorstellungen…

Es ist behauptet worden, dass wahrscheinlich kein Europäer von Negergenen total frei ist… sie haben tatsächlich etwas, sicherlich mehr als ‘einen Tropfen’, der von Brigham Young erwähnt wird.

Offensichtlich wird wenigen, wenn überhaupt welchen, Europäern das HLT-Priestertum verwehrt. Fordern Brigham Youngs Worte aber nicht, dass es ihnen verwehrt werden sollte? Wo könnte man also die Grenze ziehen?

Welche mögliche Methode könnte angewendet werden, um eine Person ausfindig zu machen, der einen einzigen Negervorfahren vor mindestens vier Generationen hätte? Und – was wäre, wenn der farbige Vorfahre acht oder zehn Generationen zurück wäre?

…Deshalb gibt es keinen Weg, dass Brigham Youngs Aussage eine reale Bedeutung haben kann, es sei denn, sie werde drastisch modifiziert.

Jedoch, was sind überhaupt die Gründe, weshalb dem Neger das HLT-Priestertum verweigert wird? Sind sie nur bedeutungslos oder unwichtig? Eine offensichtliche Ungerechtigkeit wie diese, die sich gegen die Winde des Wandels stellt, verdient eine vernünftige und öffentliche Erklärung. Warum gibt es gegenwärtig keine überzeugende oder nicht einmal eine offizielle Erklärung?

Vielleicht wird die HLT-Hierarchie lieber früher als später dies als Streitfrage der Zeit in Betracht ziehen und sie entweder lösen oder klären.“ (The Daily Utah Chronicle, University of Utah, 22. Nov. 1966)

Mormonen behaupten, dass das „Zeichen Kains“ eine „schwarze Haut“ wäre, dennoch geben sie zu, dass nicht alle Neger schwarz sind. John L. Lund macht folgende Aussagen:

„Darum ist es niemandem erlaubt, der ein Nachkomme Kains ist, ungeachtet ob er schwarz, braun, rot, gelb oder weiß ist, das Priestertum zu tragen.“ (The Church and the Negro, S. 101-102)

„Einige haben geglaubt, dass das Zeichen und der Fluch Kains ein und dasselbe sind. Das Zeichen einer schwarzen Haut war vom Fluch abgetrennt, obwohl man im Allgemeinen beides zusammen vorfindet. Es ist möglich, eine helle Haut zu haben und trotzdem den Fluch zu tragen, kein Priestertum haben zu dürfen.“ (Ebenda, S. 106)

In einem Brief, der in Dialogue: A Journal of Mormon Thought veröffentlicht wurde, schrieb Gary Lobb folgendes:

„Wir müssen deshalb fragen: ‘Wer ist überhaupt ein Neger?’ Wir, als eine Kirche, haben entschieden, dass die melanesischen Fiji-Insulaner keine sind, während die Papua des benachbarten Neu-Guinea welche sind. In einigen Zweigen der Kirche, die meine Frau und ich hier in Brasilien besucht haben, scheint es Priestertumsträger zu geben, die die wesentlichen Merkmale der negroiden Rasse besitzen. Ich wurde daran erinnert, dass jemand mit Vollmacht entschied, dass diese Menschen nicht negroid sind.

Dies, so glaube ich, sind für uns als Personen innerhalb der Kirche einige berechtigte Fragen, die zu untersuchen sind, und wir sollten sie im Rahmen unserer Zeugnisse und mit der Gewissheit von der göttlichen Mission Joseph Smiths untersuchen.“ (Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Herbst 1967, S.
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Neger unglücklich

Präsident Joseph Fielding Smith wollte uns glauben lassen, dass die Neger, die in der Kirche sind, ihre Stellung ohne zu fragen akzeptieren:

„Zum Glück für den Neger ist ihm der Eintritt in die Kirche nicht verwehrt… Wir haben in der Kirche viele gute, ehrliche, gläubige Neger, DIE VOLLKOMMEN VERSTEHEN.“ (Answers to Gospel Questions, Bd. 2, S. 178)

Diese Aussage befindet sich in direktem Widerspruch zu einer Aussage, die von einem Negermitglied der Kirche namens Monroe Fleming gemacht wurde. In einem Brief an uns erklärte Mr. Fleming:

„Lieber Bruder Tanner,

ich möchte erklären, dass die Aussage, dass der Neger als ein Mitglied in der Kirche ohne Priestertum zufrieden ist, NICHT WAHR ist. Ich kenne die meisten Mitglieder der Negerrasse in der Kirche und weiß, dass sie das Gefühl haben, dass sie das Priestertum haben sollten, wenn sie ein Leben führen, das auf Grundsätze des Evangeliums gebaut ist.

Aufrichtig,

H. Fleming.“

Kate B. Carter machte folgende Aussage in Bezug auf eine Negerfrau, die ein Mitglied der Mormonenkirche war: „Sie hatte den großen Wunsch, in den Tempel gehen zu können, und als sie herausfand, dass der Tempel für Neger geschlossen war, KRATZTE SIE SICH IHREN ARM BIS ER BLUTETE UND SAGTE: ‘SEHT, MEIN BLUT IST SO WEISS WIE DAS EINES JEDEN ANDEREN.’“ (The Negro Pioneer, Seite 523)

Auf Seite 535 desselben Buches zitierte Mrs. Carter Mary Lee Bland Ewell: „Mammy Chloe liebte das Evangelium. Ich lehrte sie lesen und sie bemerkte oft: ‘Ich wäre bereit, Süße, mich lebendig häuten zu lassen, wenn ich einfach in diesen Tempel gehen könnte.’“

Edgar Whittingham, eine Negermitglied der Mormonenkirche, machte folgende Aussage: „Als ich bekannt gegeben hatte, dass ich mich entschieden hatte, Schritte zu tun, um ein Mitglied der Kirche zu werden, mein Freund, näherte sich mir die Person, die mich eigentlich das Evangelium lehrte oder es mit mir diskutierte… eines Tages sehr zögerlich und sagte, dass er mir etwas sehr Besonderes zu sagen hätte. Dann fuhr er damit fort, den Fluch auf den Negern zu erklären. Natürlich war ich zutiefst verletzt und sehr außer mich. Ich schätze, meine Emotionen übermannten mich. Ich tat nichts Irrationales, aber da ich im Haus meiner Freunde zutiefst verletzt worden war, verließ ich die Kirche und blieb für ungefähr ein Jahr fern… Mit der Zeit überwand ich allmählich den emotionalen Schmerz und nach vielem Nachdenken kehrte ich in den HLT-Zweig zurück… Von dieser Zeit an, als mir gesagt wurde, dass ich das Priestertum nicht tragen könnte, weil ich ein Neger war, hatte mein Wissen vom Christentum in der Methodistenkirche mich überzeugt zu glauben, dass wir alle ungeachtet der Hautfarbe Gelegenheit haben würden dieselben Dinge zu tun oder dieselben Herrlichkeiten zu erlangen. Meine Reaktion darauf, dass mir gesagt wurde, dass ich das Priestertum nicht tragen könnte, war, dass es ein Brandmal der Diskriminierung war. Nun ist dies der allgemeine Glaube, den die meisten Neger, so denke ich, heute haben. Der vielleicht einzige Grund, warum ich heute ein Mitglied der Kirche bin, ist, dass ich das Evangelium hörte, bevor ich von diesem speziellen Fluch gewusst hatte…

Ich habe mit vielen Negern Kontakt gehabt, seit ich mich der Kirche angeschlossen habe, die ihren Interessen in der Kirche nicht nachgegangen sind, weil sie zurück geschreckt sind, weil sie von dem Unvermögen erfuhren, die volle Priestertumsmitgliedschaft zu erhalten. Sogar als Mitglied der Kirche finde ich den ‘Fluch’ immer noch schwierig zu verstehen. Ich finde andere, die auch Schwierigkeiten haben, dieses Problem zu verstehen… Ich glaube, dass durch Offenbarung eine Änderung gemacht werden könnte… Ob Neger das Priestertum während meines Lebens erhalten werden oder nicht, weiß ich nicht…“ („Is the Negro My Brother?“, unveröffentlichtes Papier von Dr. Wilford S. Smith, wie in The Church and the Negro, Seite 70-72, zitiert)

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Einwände gegen die Lehre

Es können viele Einwände gegen die Mormonenlehre in Bezug auf die Neger gefunden werden. Einer der bedeutendsten ist, dass sie nicht im Einklang mit der Bibel steht. In Apostelgeschichte 10:34 lesen wir: „Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott NICHT AUF DIE PERSON sieht; SONDERN dass ihm IN JEDEM VOLK WILLKOMMEN IST, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist.“ In Apostelgeschichte 10:28 sagte Petrus: „…hat Gott gezeigt, dass man KEINEN Menschen unheilig oder unrein nennen darf.“ William E. Berrett gibt zu, dass die Bibel nicht viel Unterstützung für die Idee bietet, dass dem Neger irgendwelche Rechte in der Kirche verboten sein sollten: „Während die Bibel keinen Bericht darüber enthält, dass ein Neger das Priestertum Gottes trägt, würde man ziemlich KÄRGLICHES MATERIAL finden, auf das man irgendeine Politik bauen könnte, die die Rechte und die Teilnahme des Negers in Gottes Kirche einschränkt.“ (Mormonism and the Negro, Teil 2, Seite 3)

Obwohl das Buch Mormon erklärt, dass die Indianer mit einer dunklen Haut verflucht sind, sagt es nichts in Bezug auf den Neger. Tatsächlich erklärt es: „…alle Menschen haben das gleiche Vorrecht, und keinem wird gewehrt.“ (Buch Mormon, 2. Nephi 26:28) Im 2. Nephi 26:33 erscheint folgende Aussage: „…er lädt alle ein, zu ihm zu kommen und seiner Güte teilhaftig zu werden; und er wehrt keinen, die zu ihm kommen wollen, ob SCHWARZEN ODER WEISSEN, Gebundenen oder Freien, Männern oder Frauen; und er gedenkt der Heiden; und ALLE SIND VOR GOTT GLEICH, seien es Juden oder Nichtjuden.“

David O. Mc Kay, der der neunte Präsident der Mormonenkirche war, machte folgende Aussage:

„Ich weiß von KEINER GRUNDLAGE IN DER HEILIGEN SCHRIFT dafür, den Negern das Priestertum zu verweigern, außer von einem Vers im Buch Abraham (1:26); ich glaube aber, wie Sie es anregen, dass der wirkliche Grund auf unser vorirdisches Leben zurück zu führen ist.“ (Mormonism and the Negro, Teil 2, Seite 19)

Joseph Fielding Smith, der 10. Präsident der Kirche, gibt zu, dass er keine Grundlage in der Heiligen Schrift gefunden hat, den Negern nicht zu erlauben, das Priestertum zu tragen, außer der Aussage im Buch Abraham, das Teil der Köstlichen Perle ist: „Es ist wahr, dass der Negerrasse das Tragen des Priestertums verwehrt ist, und dies ist immer der Fall gewesen. Der Prophet Joseph Smith lehrte diese Lehre und sie wurde ihm bekannt gemacht, obwohl wir von KEINER SOLCHEN AUSSAGE IN IRGENDEINER OFFENBARUNG IN LEHRE UND BÜNDNISSE, IM BUCH MORMON ODER IN DER BIBEL WISSEN.“ (The Improvement Era, Bd. 27, S. 565)

Für Kains Sünden

Der zweite Glaubensartikel der Mormonenkirche lautet wie folgt: „Wir glauben, dass Menschen für ihre eigenen Sünden bestraft werden und nicht für Adams Übertretung.“ (Köstliche Perle, Seite 60)

Um den Gedanken zu meiden, dass Kains Nachkommen für seine „Übertretung“ bestraft wurden, haben die Mormonenführer gelehrt, dass die Neger in der Präexistenz „bei ihrer Unterstützung der rechtschaffenen Sache gleichgültig“ waren. Gaylon L. Caldwell machte folgende Aussage:

„Diese Lehre ist aber nicht ohne logische Probleme. Zieht man den Ausspruch der Heiligen der Letzten Tage in Betracht, dass ‘der Mensch für seine eigenen Sünden bestraft wird’, so ist der Fluch auf Kain verständlich und mit der Mormonenphilosophie vereinbar, da die mormonischen Schriften betonen, dass er wissentlich und vorsätzlich sündigte. Aber wie kann man die Strafe allen seinen angeblichen Nachkommen zurechnen? Ein willkürlicher Gott, der zulassen würde, dass Millionen Menschen vom Priestertum und daher von seinen einher gehenden Segnungen ausgeschlossen werden, einfach durch den Zufall der Geburt, passt nicht in die Mormonentheologie. Wie erwartet hat dieses Problem zur Formulierung mehrerer Thesen geführt. Eine der beliebtesten wurde von B. H. Roberts aus einer Anregung von Orson Hyde, einem frühen Apostel, entworfen. Roberts schlug vor, da alle Geister, bevor sie im Fleisch lebten, die Gelegenheit hatten, ihre Treue zu Gott und Seinen Gesetzen während des ‘Kriegs im Himmel’ zu beweisen, dass einige von ihnen NEUTRAL gewesen sein könnten, oder sich als WENIGER TAPFER als andere erwiesen und somit das Recht auf das Priestertum während ihres irdischen Aufenthalts verloren.“ (Western Humanities Review, Winter 1959, S. 105)

Der Mormonenautor John J. Stewart erklärte:

„Beachten Sie auch, dass ein Teil des Fluches Kains darin bestand, als seine Nachkommen diejenigen Geister zu haben, die unfähig sind, das Priestertum in diesem Leben zu tragen…

Anzunehmen, dass die Neger, die Nachkommen Kains, nur deswegen mit schwarzer Haut geboren wurden und ihnen das Priestertum verwehrt wird, um Gottes Fluch auf Kain fortzusetzen, ist wie eine BELEIDIGUNG LOGISCH DENKENDER MENSCHEN UND DER GERECHTIGKEIT UND GNADE GOTTES.“ (Mormonism and the Negro, Teil 1, S. 44-45)

So merkwürdig es erscheinen mag, die Idee, dass die Neger in der Präexistenz etwas Falsches taten (was die Mormonenkirchenführer jetzt lehren) widerspricht aber einer Aussage, die Brigham Young Joseph Smith zuschrieb:

„Präsident Brigham Young sagte in Beantwortung einer Frage, die Elder Lorenzo D. Young ihm stellte… dass JOSEPH SMITH erklärt hätte, dass die Neger im Himmel nicht neutral waren, denn alle Geister stellten sich auf eine der Seiten, aber ‘die Nachkommenschaft Kains IST SCHWARZ, WEIL ER (Kain) EINEN MORD BEGING. Er tötete Abel und und Gott setzte ein Zeichen auf seine Nachkommenschaft. Aber die GEISTER SIND REIN (d. h. UNSCHULDIG; siehe LuB. 93:38), die in ihre Körper eintreten und es wird für die Erlösung aller Kinder Adams eine Gelegenheit geben, mit Ausnahme der Söhne des Verderbens.“ (The Way to Perfection, von Joseph Fielding Smith, S. 105-106)

Um zu zeigen, wie verwirrt die Mormonenschreiber in Bezug auf die Präexistenz sind, brauchen wir nur zwei Aussagen zu vergleichen, die sie in Bezug auf Kain gemacht haben. John J. Stewart unterstellt, dass Kain in der Präexistenz „tapfer“ war und den Versuchungen Satans nicht nachgab, bis er auf diese Erde kam:

„Kain, ein Sohn Adams und Evas, hatte offensichtlich in der Geisterwelt einen ganz anderen Bericht. Er war wahrscheinlich EINER DER TAPFEREN DORT, und wurde somit unter den günstigsten Umständen von einem edlen Vorfahren und einer edlen Mutter geboren, und er hatte sogar das Vorrecht mit Gott zu wandeln und zu reden.“ (Mormonism and the Negro, Teil 1, Seite 39)

Auf der anderen Seite erklärt Bruce R. McConkie:

„Obwohl er ein Rebell und EIN GENOSSE LUZIFERS IN DER PRÄEXISTENZ war, und obwohl er ein LÜGNER von Anfang an war, dessen Name Verderben war, SCHAFFTE ES KAIN, DAS VORRECHT STERBLICHER GEBURT ZU ERLANGEN.“ (Mormon Doctrine, 1958, S. 102)

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